Die Wirtschaft in Deutschland ist die leistungsstärkste Volkswirtschaft in Europa. Nach dem Bruttoinlandsprodukt ist die deutsche Wirtschaft die viertgrößte auf der Welt. In Deutschland wird sich die Volkswirtschaft auf Güter und Dienstleistungen konzentrieren, die industriell hergestellt wurden. Die Produktion von Rohstoffen und die landwirtschaftlichen Güter haben für die Wirtschaft nur eine geringe Bedeutung. Die großen Handelspartner von Deutschland sind alle anderen Industrieländer. Im Außenhandel wird allgemein ein Überschuss erwirtschaftet. Zu den wichtigsten Exportgütern der Wirtschaft in Deutschland gehören Energierohstoffe und die Automobilindustrie, diese sind auch gleichzeitig sehr wichtige Importgüter.
Die Wirtschaft in Deutschland kann nur funktionieren, wenn Menschen in Betrieben arbeiten und dort Waren und Güter herstellen. Immerhin sind über 70% der deutschen Bevölkerung beschäftigt. Die meisten von ihnen sind in den Bereichen Dienstleistung, Gastgewerbe, Sozialwesen, Gesundheitswesen, Verkehrswesen, Wohnungswesen und Finanzwesen tätig. 25,5 % der deutschen sind in produzierenden Gewerben tätig.
In Deutschland gibt es Rohstoffe wie Kohle, Baustoffe, Steine, Erden und Gas. Trotzdem, dass es in Deutschland Rohstoffe gibt, um die Bevölkerung damit zu versorgen, ist das Land auf importierte Rohstoffe angewiesen. 1960 förderte Deutschland 30 % des Erdöls für den eigenen Bedarf im Lande, heute handelt es sich nur noch um 3%. Im Jahre 2008 gaben in Deutschland Privatpersonen ungefähr 1.857 Milliarden Euro aus. Davon waren 1.404 Milliarden Ausgaben für Konsumgüter und 453 Milliarden Euro wurden als Staatsausgaben ausgegeben.
Natürlich ist die Wirtschaft in Deutschland nicht überall gleich stark oder gleich schwach. In den unterschiedlichen Regionen in Deutschland gibt es ein wirtschaftliches Gefälle. So gehören Frankfurt und Hamburg zum Bankwesen Deutschlands, während Gebiete in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen durch die Industrie geprägt wurden. Gerade in den Ballungsgebieten im südlichen Bereich des Landes finden sich wirtschaftsstarke Zweige. Dazu gehören München, Frankfurt, Mannheim und Stuttgart. Hier ist der Anteil der Industrie und das Gewerbe das Materialien verarbeitet sehr hoch.
Auch das Bruttoinlandsprodukt ist von Bundesland zu Bundesland sehr verschieden. Weiter exportiert Deutschland immerhin 47,2 % der Gesamtausfuhren. Dazu gehören Maschinen, Chemie Erzeugnisse, große und schwere elektrische Geräte und Autos. Die Handelsaktivität der deutschen findet in Industrieländern statt, die der gleichen Firma oder derselben Industrie angehören. Somit sind diese Erzeugnisse auch Importerzeugnisse. Die Wirtschaft ist wichtig, damit das Land weiter bestehen und sich versorgen kann.